Wir schlagen vor, dass ihr am Anfang mit lesen beginnt. So macht das nämlich viel mehr Spass. Genau genommen solltet ihr zuerst unser englisches Blog lesen (auch von Anfang an), zumindest bis wir unser deutsches begonnen haben. Viel Spass beim Lesen.

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Sunday, August 19, 2012

Gut erzogen

Hallo zusammen

Nach einer ganzen Woche in der Nähe von St. John's haben André und Sue sich entschlossen, weiterzureisen. Wir lieben es, ein paar Tage ohne herumzufahren zu verbringen und dies war nicht das erste Mal, dass wir dies gemacht haben. Klar ist es super interessant einen neuen Campingplatz auszukundschaften aber längere Aufenthalte haben auch ihre Vorteile. Wir glauben, dass wir das den beiden endlich verständlich gemacht haben. Zwar haben sie noch viel zu lernen aber soweit haben wir sie ganz gut trainiert.

Eines können wir jedoch André nicht beibringen. Der steht mitten in der Nacht auf, wenn es draussen noch stock dunkel ist und fängt an herumzulaufen und zu kochen. Manchmal löst er dabei den Rauchmelder aus, was unseren Ohren weh tut und natürlich ist es mit unserem Schönheitsschlaf vorbei sobald er all den Krach macht. Das Schlimmste ist jedoch, dass er die Schlafzimmertür zumacht und somit kann Hunter dort nicht mehr rein. Für mich ist das kein Problem, ich quetsche mich einfach unter der Tür durch und springe aufs Bett, am liebsten mit allen Vieren Sue auf den Bauch. Sie ist das totale Gegenteil von André. Als wir unsere Reise angefangen haben war es ein bischen besser aber jetzt haben wir echt Mühe, sie aus dem Bett zu bringen.

Stimmt, wir können von Glück reden, wenn sie vor 8 Uhr auf ist. Wieso das wichtig ist? Sie ist diejenige, die uns Leckerchen gibt wenn sie schlussendlich under der Decke hervorgekrochen ist. Leckerchen sind wichtig für uns so wie auch nach draussen zu gehen, gebürstet und gestreichelt zu werden. Wir arbeiten hart um so viele wie möglich zu bekommen und wir müssen sagen, wir haben Sue ganz gut erzogen in der Beziehung. Wir kriegen nicht nur Leckerchen, wenn wir etwas liebes oder lustiges machen sondern auch als Belohnung, wenn André und Sue etwas gut gemacht haben! Super cool. Belohnt werden ohne wirklichen Grund oder etwas tun zu müssen.

Und das ist nicht einmal alles. Wir haben die beiden am Punkt, wo sie glücklich sind wenn sie uns bürsten oder streicheln dürfen oder einfach nur zu ihnen gehen. Wir müssen gar nichts machen sondern uns nur verwöhnen lassen und dann die Belohnung einkassieren. Wenn man es sich genau überlegt, macht das ja total Sinn. Wir erlauben ihnen die Gesellschaft von Katzen. Aber nicht nur irgendwelcher Katzen, den tollsten zwei die wir kennen. Menschen sind da ja schon etwas komisch. Aber für uns zwei ist das natürlich super.

So, Sue hat unser Blog geschrieben und ich wette, dass sie uns dafür mit ein paar Leckerchen belohnen wird :-)

Bis bald
Hunter und Trapper

PS: Vergesst nicht André's und Sue's  Blogs zu lesen (auf der Seite aufgelistet) und unserer Reise auf der Google Karte und in Facebook zu folgen.Ihr könnt auch Bilder auf unserer Webseite anschauen.

Thursday, August 9, 2012

Namen und Gesichter

Hallo zusammen

Es hat ein bischen gedauert und wir konnten uns nur schwer zurückhalten, das Geheimniss nicht zu verraten. Aber jetzt ist es soweit: unser Wohnanhänger hat seinen eigenen Namen und ein Gesicht. Es war Alice's (André's Mutter) Idee, die in einer E-mail schrieb "vous me faites penser a des escargots avec la maison sur le dos". André nahm diese Idee auf und obwohl niemand so grossartig ausschaut und so fantastische Namen hat wie wir, finden wir beide, dass der Name und das Gesicht unseres Wohnanhängers echt cool ist.

Angefangen hat es in Québec wo André zuerst die Zeichnung einer Schnecke im Internet fand. Kurz darauf kamen er und Sue nach einem Einkaufsbummel mit einer Keramikschnecke nach Hause von welcher André die Farben für die Zeichnung kopierte. Er ist wirklich gut mit solchen Sachen, hat er doch schon das Logo für das Camp entworfen als er und Sue es gekauft hatten. Mit dem Gesicht fertig, hat André dann noch den Namen und Spruch dazugetan und voila, fertig war das Logo. Nun mussten er und Sue nur noch einen Drucker finden, der uns die Aufkleber für den Wohnanhänger machen konnte. Den fanden sie schliesslich in Gander. Jetzt sind die Kleber drauf und wir finden es sieht richtig putzig aus:
Escargot
@Home on the road
a la maison sur la route

Was haltet ihr von dem Namen und Logo? Lasst es uns wissen. Und solltet ihr uns auf der Strasse sehen und zufälligerweise CB Funk haben, ruft uns doch auf (Wohnanhänger "Escargot" höhrt ihr mich?). Wir würden uns freuen, von euch zu höhren und zu sehen, wer uns auf unserer Reise antrifft.

Das hast du wohl nicht so recht durchdacht! Wie sollen wir den Rufe auf dem Funk beantworten, wenn wir doch im Komfort des Anhägers reisen statt im Auto?!

Dafür haben wir doch André und Sue. Lass die beiden ruhig etwas arbeiten, schliesslich dürfen sie bei uns wohnen und mit uns reisen. Die werden es uns schon sagen, wenn uns jemand kontaktiert.

Bis bald
Hunter und Trapper

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Saturday, August 4, 2012

Auf der Fähre

Hallo zusammen

In unserem letzten Blog haben wir euch von unserem Ordeal erzählt und dass wir das Reisen nicht mehr so sehr mochten. Seither hat sich aber vieles geändert und wir lieben die Fahrt wieder - sogar mehr als vorher. Das hat drei Gründe: erstens kommen wir öfters als je zuvor in unserem Leben nach draussen. Zweitens haben wir seit dem Horrotrip durch Labrador herausgefunden, dass das Reisen in unserem Wohnanhänger eigentlich doch nicht so schlimm ist und drittens sehen und erleben wir neue Dinge an jedem neuen Halt. 

Auf dem Weg durch Labrador hat es meinem Freund Hunter überhaupt nicht mehr gefallen. Er war so verängstigt, dass er sich in unserem Klo verstecken gegangen ist sobald wir losfuhren. Das hat Sue überhaupt nicht gefallen. Sie hat Bedauern mit Hunter gehabt und sich gewünscht, sie könnte ihm die Angst nehmen. Zuerst hat sie ihm einen anderen Platz zum Verstecken geboten und dann hat er herausgefunden, dass er sich überhaupt nicht verstecken muss. Jetzt fühlt er sich so wohl, dass er sogar während dem Oeffnen und Schliessen der Erker auf dem Teil des Wohnanhängers liegen bleibt, der sich bewegt. Gratulation, Hunter. Du hast deine Furcht überwunden und ich bin stolz auf dich!

Danke Trapper. Es hat mir dort eine zeitlang wirklich nicht mehr gefallen aber jetzt macht mir das Reisen wieder Spass. Da gibt es immer etwas Neues zu erleben wie zum Beispiel die Ueberfahrt von Labrador nach Neufundland auf der Fähre. Zuerst sind wir eine sehr kurze Distanz gefahren. Danach wurde es dunkel und hat komisch gerochen. Wie in einer Grossstadt mit zu vielen Autos. Dann kam dieses Rumpeln und Vibrieren. Nach ein paar Minuten wurde das Rumpeln lauter und alles fing an zu schaukeln. Als erfahrene Weltenbummler wissen wir, dass dies so ist, wenn man zur See fährt und es hat uns nichts ausgemacht. Im Gegentiel, es hat uns in den Schlaf gewiegt. Wir wachten erst wieder auf, als wir anderthalb Stunden später Neufundland erreichten.

Nachdem wir von der Fähre herunter waren, fuhren wir nach St.Anthony wo wir eine ganze Woche verbrachten. Das hat uns wirklich gefallen und Sue ging sogar zweimal mit uns raus. Dort fanden wir auch heraus, dass im Wohnanhänger neben unserem auch ein Vierbeiner zuhause war. Ein kleiner Hund. Zu Sue's grossem Erstaunen, ging Hunter direkt auf diesen zu. Sie hatte erwarted, dass er sich zurückziehen würde aber die Neugier hat ihn überkommen und wenn Sue ihn nicht gestopt hätte, wäre er direkt zu dem Hund hin! Ich bin da nicht so mutig und habe mich auf Distanz gehalten. 

Wie dem auch sei. Wir haben wieder so richtig Spass am Reisen und können kaum erwarten herauszufingen, was der nächste Stop uns bringen wird.

Bis bald
Hunter und Trapper

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Sunday, July 29, 2012

Die spinnen die...wer?

Hallo zusammen

Diejenigen unter euch, die je Aterix und Obelix gelesen haben, kennen den Spruch unserer beiden Helden : die spinnen, die Römer ! Stimmt schon und wir fragen uns langsam, ob André und Sue vielleicht Römer sind. Ernsthaft: die spinnen, die beiden ! Fahren die doch tatsächlich die nördliche Route auf dem Weg nach Neufundland. Falls ihr nicht wisst, was das bedeutet, es heisst rund 1800 Kilometer Schotterstrassen, Baustellen, Schlaglöcher so gross wie der Thunersee und nichts wo man anhalten kann für hunderte von Kilometern !
Stimmt. Am ersten Tag fanden wir nach etwa 320 Kilometern eine Tankstelle wo die grossen Lastwagen anhalten. Dort haben auch wir aufgetankt und durften dann auch die Nacht auf dem Parkplatz verbringen. Am nächsten Morgen ging es weiter und wir wurden wieder stundenlang durchgeschüttelt bis wir nicht mehr wussten, was oben und unten ist bis wir endlich Labrador City erreichten, wo es wirklich nicht viel zu sehen gibt. So haben André und Sue entschieden nach Churchill Falls weiterzufahren (wir haben ja gesagt, die spinnen). Aber das ist noch kleiner und hat noch weniger anzubieten also gings weiter bis Goose Bay. Gott sei Dank sind wir dort drei Nächte geblieben. Wir hatten so genug von all dem Schütteln und Schaukeln, dass wir jedesmal wenn André und Sue die Tür aufgemacht haben, versuchten auszubrechen ! Und wer kann uns das verübeln?! Am liebsten wären wir abgehauen in den Wald und hätten nicht zurück geschaut.
Noch eine Tagesreise später haben wir in Red Bay dann endlich wieder asphaltierte Strassen und die Zivilisation gefunden. Mann, sind wir froh! Jetzt müssen wir erst einmal Schlaf nachholen, den konnten wir nämlich während dieser Fahrerei total vergessen. So bis zum nächsten Mal.

Bis bald
Hunter und Trapper

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Wednesday, July 18, 2012

Ein Rätsel

Hallo zusammen

Diese Woche müssen wir euch etwas erzählen, das für uns ein Rätsel ist. Wir finden einfach nicht heraus, wie das geht. Also, Sue hat sich letzltich beschwert, dass ihr heiss ist und dann vor zwei Tagen sind sie und André zur Stadt gefahren. Als sie zurückkamen haben wir Sue fast nicht wieder erkannt. Sie hat ihr Fell verloren und innert ein paar Stunden ist ein neues nachgewachsen. Aber das ist nich alles, das neue Fell ist viel kürzer und auch die Farbe hat sich verändert! Ihr Fell ist jetzt kürzer als unseres!
Menschen sind da so viel komplizierter als wir. Wir wechseln unser Fell zweimal jährlich, im Frühling und im Herst. Punkt! Menschen dagegen sheinen ihr Fell wechseln zu können wannimmer sie wollen. Oder denkst du, dass das vielleicht nur Zufall ist? Es ist auch sehr komisch, dass es dann sehr schnell aber nur teilweise zurúckwächst. Und manchmal wechselt es die Farbe auch noch. Ich meine Menschen schauen sowieso irgendwie komisch aus. Die haben ja nur auf dem Kopf Fell (André nicht einmal dort) und dann wächst es einfach weiter bis sie es wieder total wechseln. Hast du dir schon mal überlegt, was du machen würdest, wenn wir unser Fell auch wechseln könnten wie und wann wir wollen?
Nein, aber wenn man so gut ausschaut wie wir zwei braucht es das wirklich nicht. Alles andere als unser natürliches Fell kann nur weniger gut aussehen. Oder was denkst du?
Stimmt schon.
So nun schliessen wir ab für heute. Wir wissen nicht, wann wir euch wieder weiter über unsere Reise berichten können. André und Sue sprechen dauernd davon, dass wir jetzt in ein Gebiet fahren, wo wir womöglich kein Internet haben werden. Wir hoffen aber, in ein paar Tagen oder einer Woche wieder Verbindung zu haben. Mann, wir sind wirklich Cyber-Katzen geworden seit dies angefangen hat! Am Anfang wollten wir mit dem Internet nichts zu tun haben und nun scheint uns eine Woche ohne wie eine Ewigkeit.


Bis bald
Hunter und Trapper

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Tuesday, July 10, 2012

Reisen ist cool

Reisen scheint überraschenderweise doch recht unterhaltsam zu sein. Wir beide haben uns immer noch nicht and die Fahrerei gewöhnt aber die Aufenthalte sind klasse! Kein Platz ist wie der andere und wir sehen, höhren und riechen immer wieder neue Dinge. Ausserdem hat Sue uns an jedem neuen Ort mit nach draussen genommen, was uns natürlich passt. Mein Freund Hunter hier, geht jeweils nur ein paar Schritte bevor er sich hinlegt und erst einmal Zeit nimmt zu schauen und zu schnuppern. Wenn er sich dann wohl fühlt, treibt es in in die Richtung aus welcher die interessantesten Töne und Gerüche kommen.
Sicher, nimm dir Zeit und nicht das Leben. Du, Trapper musst natürlich sofort losrennen, sobald deine Pfoten den Boden berühren. Wisst ihr was der letzthin gemacht hat? Er ist einem Eichhörnchen nachgejagt! Zu dumm, dass Sue nicht nachkam und er das Ende seiner Leine erreichte bevor es es fangen konnte. Das Eichhörnchen ist dann auf einen Baum geklettert und hat ihn schadenfreudig angeschnattert. Das ist natürlich frustierend. Aber alles in allem macht uns das Reisen Spass und, Mann, ist die Welt gross! Wir sind sicher schon 20 Stunden oder so gefahren und immer noch nicht am Ende angekommen. Ihr wisst ja, dass eine Katze immer wieder den Weg nach Hause findet. Wenn wir aber jetzt loslaufen müssten, würde es ganz schön lange dauern, bis wir wieder am Nipissing wären und wir würden uns womöglich verlaufen. Desshalb kann das Ende der Welt nicht mehr weit sein, sonst würde keine Katze den Heimweg finden.
Wenn wir nicht fahren oder draussen sind, können wir die neuen Dinge trotzdem geniessen. Hunter liegt am liebsten vor der offenen Türe und wäre die Moskitotüre nicht zu, wäre er sofort draussen. Ich dagegen liebe es aus den Fenstern zu schauen und von einem zum anderen und zurück zu rennen, wenn ich draussen etwas sehe. So hat halt jeder seinen eigenen Weg, das Leben zu geniessen.



Bis bald
Hunter und Trapper

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Monday, July 2, 2012

Losgezogen






Am 30. Juni ging unsere grosse Reise durch Kanada los. Nachdem André und Sue am Tag zuvor die Wohnung geleert und die Nacht in einem Hotel verbracht hatten, kamen sie am Morgen zurück um zu putzen, das restliche Gepäck und uns einzuladen und dann zu ihren Freunden in der Nähe von Ottawa zu fahren. Dort steht unser Wohnanhänger und, wenn wir das richtig verstehen, werden wir noch ein paar Tage auf Pia und Alfonses Pferdefarm verbringen. Dies gibt André und Sue Zeit, die Route and die Ostküste zu planen. Wir nutzen diese Zeit, den Pferden zuzuschauen und all die interressanten und ungewohnten Gerüche zu schnuppern.

Zuerst dachten wir ja, dass wir gar nicht mitfahren können. Bis André all das restliche Gepäck ins Auto geladen hatte, dachten wir, dass da kein Platz mehr für uns sein würde. Mann, haben diese Meschen Sachen! Schlussendlich haben wir dann doch noch ins Auto gepasst und so sind wir jetzt hier.

Wir müssen schon sagen: obwohl der Wohnanhänger im Vergleich zu unserem Haus klein ist, hat alles Platz darin gefunden und ist weggeräumt. So lässt es sich doch ganz gemütlich leben in dem Ding. Und angeblich sollen wir ja von nun an fast jeden Tage neue Sachen zu sehen bekommen was ganz schön spannend sein wird. Wir werden euch natürlich auf dem Laufenden halten vor allem über die nächsen paar Tage. Da wird uns unsere Fahrt durch Quebec führen, was uns etwas beunruhigt. Angeblich sprechen die Leute dort eine komplett andere Sprache, die wir nicht verstehen. Hoffentlich geht das gut! Solange wir genügend Leckerli bekommen, sollten wir ja ok sein. A propos Leckerli: wo ist Sue? Wir müssen sofort ein paar erbetteln gehen.


Bis bald
Hunter und Trapper

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